Gewalt gegen Frauen

 - ein Risiko in der Mitte unserer Gesellschaft

Seit 40 Jahren gibt es am 25.November den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und das Thema hat an Brisanz und Aktualität nicht verloren.

Allein „in diesem Jahr, in 2021 sind es bereits 150 Mädchen und Frauen, die die strukturelle, tradierte, männliche Gewalt mit ihrem Leben bezahlen mussten“ so Frau Prof. Dr.Christina Wolf in ihrer Petition bei change.org.
Nicht gerechnet die Frauen, die den Angriff auf ihr Leben oft schwer bis lebensgefährlich verletzt überlebt haben.

Offensichtlich ist das Leben von Frauen und Mädchen in Deutschland aus einem einzigen Grund gefährdet – nämlich dem, dass sie Frauen und Mädchen sind. Aus diesem Grund nennt man diese Tötungsdelikte zu Recht Femizide.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: die herabwürdigende Behandlung der Praktikantin in der Kfz-Werkstatt gehört ebenso dazu wie sexuelle Belästigungen von Frauen am Arbeitsplatz oder Beleidigungen über das Internet, Angrabschen im
öffentlichen Nahverkehr, Schläge durch den Partner, psychisches Unter-Druck-Setzen, Vergewaltigung, Zwangsehe, Stalking und vieles mehr.

Hierzu und zu weiteren Themen finden Frauen in den Einrichtungen des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. in Siegen vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote. Auch in der von Covid-19 geprägten Lage stehen die Angebote persönlich, telefonisch oder online zur Verfügung.

Wissenschaftliche Studien zum Thema Gewalt gegen Frauen haben mehrfach empfohlen, bestehende Hilfsangebote verstärkt in der Öffentlichkeit zu bewerben. Der Verein Frauen helfen Frauen e.V. nimmt dies zum Anlass, mit Plakaten und City-Screens auf seine Angebote aufmerksam zu machen. Zudem unterstützt er die landes- und kreisweite Aktionswoche anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.